Die Seite kann nicht vollständig geladen werden, bitte aktivieren Sie Javascript in Ihren Browsereinstellungen.


Loading...

... Seite wird geladen ...

In einer Urkunde aus dem Jahr 748 wurde der Ort "Oetting" erstmals erwähnt. Bereits im 9. Jahrhundert war Oetting königliche Pfalz. Nach den Ungarneinfällen im Jahr 907 war der Ort zerstört worden. Mit dem Wiederaufbau begann die getrennte Geschichte von Altötting und der Handelsstadt Neuötting. Im 13. Jahrhundert war Neuötting Residenz der Bayerischen Herzöge.

Neuötting ist Handelsplatz seit Beginn des 13. Jahrhunderts. Bevorzugt durch die günstige Lage am Inn und die dort zusammentreffenden Handelswege nahm die Stadt einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung.

Im Jahr 1971 wurde der Ort Alzgern eingemeindet. Der Ort ist 1268 erstmals urkundlich erwähnt.

Neuötting ist heute eine blühende Handelsstadt mit verschiedenen Gewerbeansiedlungen, ruhigen Wohngegenden, einem großen Freizeitangebot in Sport und Kultur und einem regen Vereinsleben.

Als an einem Sonntag 1797 Flammen aus einem Bürgerhaus herausschlugen, wehte zur selben Zeit ein sturmgepeitschter Wind durch die Stadt. Mit rasender Geschwindigkeit verbreitete dieser das Feuer in ganz Neuötting, so dass in Kürze fast die ganze Stadt dem Erdboden gleichgemacht worden ist. Alle Häuser neben der Stadtpfarrkirche standen in Brand. Flammen und Rauch stieg aus allen Türen und Festern. Die Menschen versuchten in Panik sich selbst und ihren Besitz zu retten. Der Brand dauerte 12 Tage.

Die erste Freiwillige Feuerwehr Neuötting wurde 1860 gegründet. Früher als es die Feuerwehr noch nicht gab, musste jeder Bürger der Stadt in seinem Haus einen Löscheimer besitzen. Zum Schutz vor übergreifenden Flammen wurden hohe Brandschutzmauern und eiserne Türen in die Dachböden der Häuser eingebaut. 

Die Dampfstraßenbahn Neuötting war nach Eichstätt die zweite von der königlich bayerischen Staatsbahn genommene Schmalspurbahn. Diese Dampfstraßenbahn Neuötting, genannt "Bockerl", trat ihre erste Fahrt am 16.08.1906 an. Sie fuhr regelmäßig zwischen Bahnhof Neuötting und Kapellplatz Altötting. Die Entfernung zwischen dem Bahnhof Neuötting und dem Kapellplatz war ca.5 km, die Fahrt dauerte jedoch 27 Minuten.

Der Fahrgast zahlte für die halbe Strecke 10 Pf., für die ganze 20 Pf.; später wurde der Preis auf 30 Pf. erhöht. 

Das Bockerl beförderte neben Personen auch Post. Der Zug bestand aus einer Lokomotive, drei Personenwagen und einem Postwagen.

Wegen Kohlenmangels konnte die Bahn nicht mehr betrieben werden und der Reichsverkehrsminister veranlasste die Einstellung des Bahnbetriebs.

Am 1. April 1930 fuhr das Bockerl zum letzten Mal. Der Bahnbetrieb wurde aufgelöst. Loks und Wagen wurden verkauft oder verschrottet.

 
 

Copyright Stadt Neuötting und nytec-multimedia